Freddie und Esther Waldorf

Freddie und Esther Waldorf sind die jüngsten Kinder von Rosi & Bombal Waldorf aus einer kleinen Stadt in Cyrani. Die Waldorfs betreiben hier ein kleines Familienunternehmen und haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Leute in ihrer Stadt und in der naheliegenden Umgebung mit wichtigen und interessanten Nachrichten zu versorgen und am aktuellen Geschehen teilhaben zu lassen. “Der Tageshalbling” war die beliebteste Zeitung in der Gegend und brillierte durch spannende Artikel, köstliche Rezepte und hilfreiche Tipps rund um schöner Wohnen und Gartengestaltung. Schon sehr früh zeigte sich, dass die Geschwister das Talent und den Spürsinn ihrer Eltern geerbt hatten. Schon als sie noch Kinder waren deckten sie diverse heiße Geschichten auf und berichteten darüber. Ihre bekanntesten Berichte waren unter anderem „Der Diebstahl des Rhabarberkuchens von Frau Haselbusch“ oder auch „Da wird das Huhn in der Pfanne verrückt – Kritik der Taverne zum Goldenen Hahn“.

Als die zwei jedoch alt genug waren, um in das Familienunternehmen einzusteigen gab es einige Probleme. So seriös und gut recherchiert wie die Artikel ihrer Eltern waren, desto fragwürdiger waren die Mittel der Geschwister. Nicht nur einmal kam es vor, dass diverse Leute sich beschwerten, weil Freddie zu lästig bei der Informationssuche war oder Esther ihre Nase in Dinge reinsteckte, welche sie nichts anging. Die zwei wiesen jede Schuld von sich, war doch das Motto der beiden „Wir berichten nur die Wahrheit und jeder hat ein Recht auf diese Wahrheit!“Auch hatten beide einen Hang dazu immer die pikantesten und zwielichtigsten Geschichten nachzugehen und machten sich damit keine Freunde in der kleinen Stadt. „Frisch eingepflanzt. Das Bettgeflüsters des Bürgermeisters Töpfers“ brachte der Familie fast eine heftige Klage ein und damit den beinahen Ruin der Zeitung. Dieser Vorfall ließ die Eltern erstmal nachdenken, ob ihre Kinder nicht in einem anderen Bereich oder einer anderen Gegend besser aufgehoben waren. Nachdem bekannt wurde, dass in der Neuen Welt eine Kolonie entsteht sahen ihre Eltern eine Möglichkeit nicht nur Geschichten aus den Wildlanden zu drucken, sondern auch ihre übereifrigen Kinder zu beschäftigen. Freddie und Esther waren begeistert von der Idee exklusive Berichte zu liefern. Sie fuhren in die Neue Welt um die erste Zeitung in den Wildlanden zu gründen, nur um festzustellen, dass hier bereits ein anderer sich eingenistet hat.

Nachdem sie sich in Lichthafen und Schwarzsee lange genug umgesehen haben fanden sie jedoch, dass es hier an Aufklärung fehlt. Auf die kleinen Leute und ihre Probleme wurde nicht geachtet und schon gar nicht davon berichtet. Nebenbei fanden die Geschwister ein wahres Füllhorn an Ideen und Geschichten durch Wildlanzen. Die zwei haben keinerlei Angst vor Drohungen gegen ihre Person, da sie diese schon kennen und es eher langweilig finden oder es für ein Zeichen dafür halten, dass sie ihre Arbeit gut machen. Sie arbeiten mit ganzem Herzen an ihrer Zeitung weil sie ihre Eltern stolz machen wollen und leben eben ganz nach dem Motto “Die Leute haben ein recht auf die Wahrheit auch wenn sie ihnen nicht gefällt”.

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